MEDIATION

 

 

Konfliktmanagement in Familien und anderen Systemen

Mediation ist ein Vermittlungsverfahren für Konfliktsituationen in unterschiedlichen Bereichen. Das Wesen der Mediation liegt darin, Betroffene anzuleiten und zu unterstützen, gemeinsam eine tragfähige Lösung zu erarbeiten.

Der Mediator, die Mediatorin ist der neutrale Dritte, der / die seine / ihre fachliche, soziale und methodische Kompetenz in den Arbeitsprozess einbringt, jedoch keinen Einfluss auf die Lösungsfindung nimmt.

Der Lehrgang MEDIATION

orientiert sich an der Ausbildungsordnung für MediatorInnen BGBl.II – 22.01.2004

zielt auf die Vermittlung von Wissen sowie auf die Entfaltung persönlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten der TeilnehmerInnen und vermittelt jene Qualifikationen, die für eine kompetente und effiziente Durchführung von Mediation und Konfliktmanagement in Familien erforderlich sind.

beinhaltet Schwerpunkte wie Paarmediation, Trennungs/Scheidungsmediation, Geschwister-Mediation, Mehr­generationenmediation, Erbrechtsmediation etc. sowie Mediation und Konfliktmanagement in kleineren Systemen wie z.B. in Nachbarschaften, Vereinen, Gemeinden und mittleren Systemen wie Schulen und Krankenhäuser. 

AUFNAHMEVORAUSSETZUNGEN

Mindestalter 26 Jahre

eine abgeschlossene psychologische, sozialwissenschaftliche oder juristische Ausbildung (PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, PädagogInnen, Lebens- und SozialberaterInnen, JuristInnen,...)

LEHRGANGSDAUER

Der Lehrgang umfasst 4  Semester aufgeteilt auf 14 Module zu je 22 Arbeitseinheiten (exklusive Einzel- und Gruppenselbsterfahrung, Praxissupervision, Peergruppenarbeit und Fallarbeit).
Lebens- und SozialberaterInnen können aber auch einen Aufbaulehrgang belegen, der 2 Semester dauert und Ihnen Grundkenntnisse in Mediation vermittelt.
Jedes Modul findet an Wochenenden von Freitag 15.30 bis Sonntag 12.15 Uhr statt.

STRUKTUR DER AUSBILDUNG

Theorieseminare
Grundlagen, Entwicklung, Leitbilder der Mediation: Ethik, Rollenverständnis, Haltung von MediatorInnen; Verfahren, Methoden, Phasen der Mediation; Grundlagen der mediationsspezifischen Kommunikation; Konflikttheorien; Frage und Verhandlungstechniken; Recht und Ökonomische Rahmenbedingungen etc.

Anwendungsorientierte Module
Einzel- und Gruppenselbsterfahrung; Praxisseminare; Peergruppenarbeit; Literaturstudium und Fallarbeit; Supervision von Praxis

ABSCHLUSS

Der erfolgreiche Abschluss beinhaltet

Schriftliche Abschlussarbeit
Kolloquium (Mediation-Simulation, Präsentation der Abschlussarbeit, Einblick in die Mediationspraxis)
die Verleihung des Diploms zum/zur MediatorIn

ANERKENNUNG

Die Ausbildung ist vom Bundesministerium für Justiz anerkannt.
Der positive Abschluss berechtigt zur Ausübung der Mediation nach dem Zivilrechtsmediationsgesetz (ZivMedG).
Mit dem Abschlusszertifikat kann die Eintragung in die Liste des BMJ begehrt werden.

LEHRGANGSKOSTEN

Einschreibgebühr                                      37,00 Euro
Abschlussgebühr
                                    110,00 Euro
und
Kurskosten gesamt
                              4.929,00 Euro
oder nur
 Grundkurs (Aufbaulehrgang)     2.464,00 Euro

LEHRGANGSLEITUNG

Mag. Hannes  GODITSCH und Dipl.Soz. Päd. Katrin NORMANN

LehrgangsleiterInnen und TrainerInnen bilden ein Team von erfahrenen MediatorInnen und ExpertInnen aus dem In- und Ausland.

gesamter Lehrgang Beginn:  Termin folgt

Anmeldung/Info

Aufbaulehrgang Beginn:  Termin folgt

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